Mittwoch, 8. April 2009

Burnout

Nein, ich habe kein Burnout. In der Schule haben wir aber gerade dieses Thema. Gestern mussten wir also zuerst einen Burnouttest machen, um zu sehen, wie hoch wir Burnout gefährdet sind. Zwei Tests, zwei Ergebnisse..... Beim ersten Test habe ich ein mittleres Burnoutrisiko und beim zweiten ein geringes. Also ich vertrau dann mal dem zweiten Test ;-) Als zweites mussten wir eine Burnoutstory schreiben. Genau meine Aufgabe, ich bin ja so kreativ. Also fing ich an, zusammen mit zwei anderen Klassenkameraden und wir haben eine witzige Geschichte zusammengebracht. Leider hatten wir nur etwa 20 Minuten Zeit, sonst wäre es noch viel besser geworden. Also, ich zeige euch mal die Geschichte. Leider ist sie auf Schweizerdeutsch. Aber ich versuche sie dann noch ins Deutsche zu übersetzen, obwohl dabei der Witz ein wenig verloren geht. Am besten ist die Geschichte sowieso, wenn man sie vorliest bekommt, von uns, die die Geschichte geschrieben haben, denn wir wissen wo genau wie betonen und so. Aber ich zeige euch die Geschichte trotzdem, vielleicht findet ihr sie ja auch so lustig.....

Burnoutstory
Originalfassung

Frau Birkenstock erzählt: „Eg wohne mitem Vreni, mire Chatz, und em Pauli, mim Schöfli, wit wit obe ufere Aup umgäbe vomne Waud. Vo 10 Jahr hani vo dere Chrankheit „Burnout“ ghört, de hani beschlosse mi vode modärne Wäut abzwände. Aues wo nume modärn tönt ignorier eg. Kochet wird ufem Füür, das duet au no grad Licht und Wärmi spände. S Wasser holi usem Bach und s Klo mache eg säuber. Aber wöus no keis Lädeli git uf dr Aup, muesi haut glich einischt ir Wuche i die modärni Höu abe. Da eg s Ichaufswägeli nid cha dr Bärg ufe stosse nimi aube dr Pauli a dr Leine mit. Vo Wuche zu Wuche wirds schlimmer mit dere Technik, do chumi gar nüme drus. Darum bini aube froh, weni schnäll wider uf mis Bärgli cha. Am Pauli hänke eg aube d Ichaufssäck a, dasi dere Höu schnäller entchume. Weni de aube wider dobe bi, bini aube froh um mini Rueh und Sorglosigkeit.
BURNOUT? DAS BECHUMI NID!“


Burnoutstory Übersetzt

Frau Birkenstock erzählt: "Ich wohne mit Vreni, meiner Katze, und Pauli, meinem Schaaf, weit weit oben auf der Alp umgeben von einem Wald. Vor 10 Jahren habe ich von der Krankheit "Burnout" gehört, da habe ich mich entschlossen mich von der modernen Welt abzuwenden. Alles was nur modern klingt ignoriere ich. Gekocht wird auf dem Feuer, das spendet auch noch Licht und Wärme. Das Wasser hole ich aus dem Bach und das WC mache ich selber. Aber weil es noch keinen Laden auf der Alp gibt, muss ich trotzdem einmal in der Woche in die moderne Hölle gehen. Da ich den Einkaufswagen nicht den Berg hoch kriege, nehme ich Pauli an der Leine mit. Von Woche zu Woche wird es schlimmer mit der Technik, das kapiere ich nicht mehr. Darum bin ich immer froh, wenn ich möglichst schnell wieder auf meienn Berg kann. Pauli hänge ich dann die Einkaufstaschen an, damit ich schneller der Hölle entkommen kann. Wenn ich dann wieder auf dem Berg bin, bin ich froh um meine Ruhe und Sorglosigkeit.
BURNOUT? DAS BEKOMME ICH NICHT!"

Kommentare:

Heidi hat gesagt…

Einfach köstlich
hast du gut gemacht!!
Burnout ist eine Krankheit oder ein Zustand der oft genug nicht erkannt wird, war selber betroffen
vielleicht sollte ich auch mal auf die Alp?? *grins*

LG heidi

Dany, die mit den Katzen strickt. hat gesagt…

Bravissimo bella!!
Hast Du wirklich toll gemacht!
Grüessli
Mam