Freitag, 25. März 2011

Amsterdam Tag 2

Den zweiten Tag begannen wir mit einem leckeren Frühstücksbuffet. Da war für jeden was dabei: verschiedene Toastbrote (Sie hatten nur Toast, aber der war sehr lecker), Fleisch, Käse, Konfitüre, Schokocreme, Butter, Zuckerstreusel (Sehr bekannt in Holland), Zwieback, Knäckebrot, Reispuffer, Eier, Rosinenbrötchen, Früchte, Müesli, Naturjoghurt, Saft, Milch und eine Menge anderer warmen Getränke. Also ihr seht, verhungert sind wir nicht ;-) Nach dem Frühstück haben wir uns langsam bereit gemacht um in die Stadt zu gehen. Die ganze Klasse hat sich vor dem Hostel getroffen und ausgetauscht wer was macht. So konnte man sich auch noch einer anderen Gruppe anschliessend, wenn einem dieses Programm besser gefiel. Wir machten uns auf in die Stadt.


Am Morgen habe wir mit der restlichen Klasse noch abgemacht, dass wir am Abend alle zusammen bei einem Chinesen essen gehen. Wir gingen also Richtung Restaurant um dort zu reservieren. Auf dem Weg kamen wir noch an einem Laden vorbei in den wir unbedingt mussten. Er heisst Pylones und verkauft Alltagsartikel mal anders. Zum Beispiel ein Abwaschbürsteli bei dem die Borsten die Haare darstellen und der Stiel den Körper eines Menschen. Oder eine Raffel bei der der Griff den Oberkörper darstellte und die Raffel einen Rock. Ich liebe ja solche Sachen, aber sie waren auch ganz schön teuer. Deshalb habe ich nur ein kleines Geschenk für meinen Gottibueb gekauft.

Nach dem Stopp ging es aber ohne Umwege in das Chinesische Restaurant für die Reservation. Neben dem Restaurant ist gerade das Rotlichtviertel also entschlossen wir uns durch das Viertel zu gehen um an unser Zielort zu gelangen.
Wenn man durch diese Strassen läuft sieht man einen Coffeeshop nach dem anderen. Aber das passt ja. Bei einigen Nebenstrassen waren Schaufenster an Schaufenster mit Frauen drin die sich räkeln und sogar uns Frauen zu mehr verleiten wollten. Einerseits war es Interessant zu sehen wie offen dieses Gewerbe dort gelebt wird, aber andererseits war es erschreckend wie sich Frauen zur Schau stellen und sich als Verkaufsobjekt anbieten. Unser nächstes Ziel war dann das Sexmuseum (keine Angst, wir haben auch noch andere Dinge gesehen ;-)). Ich fand das Sexmuseum nicht wahnsinnig spannend. Es hatte zwar einige interessante Dinge ausgestellt, aber dazu fehlte die Beschreibung. Aus welcher Zeit ist es und so.... Naja, ich würde nicht wieder hingehen, aber jetzt kann ich wenigstens sage: "Ich war da".

Nach dem Sexmuseum plagte uns ein kleines Hüngerchen. Wir entschlossen und Pommes zu essen. Ich muss sagen, Pommes machen das können die Holländer. Das sind kleine Räume direkt an der Strasse wie in Deutschland Imbissbuden. Aber dort machen sie nur Pommes, und zwar frisch. Nichts tiefgekühltes, nein, alles frisch und zwei mal Frittiert wie es sich gehört. Gestärkt machten wir uns dann auf in die Stadt zum Shoppen. Ich habe mir da ein weisses Strickjäckchen gekauft, weil ich die ja so liebe und etwas warmes brauchte ;-) (jaja, Mutti hat schon gesagt ich soll wärmere Sachen einpacken, das nächste mal halte ich mich streng an ihre Packliste). Aber schon bald verliessen uns die Kräfte, jedenfalls bei einem Teil von uns. Wir gingen dann in eine Bäckerei und gönnten uns ein Zvieri während die anderen noch Shoppen waren. Auf dem nach hause Weg gingen wir nochmals in den Pylones Laden. Diesmal gönnte ich mir auch etwas, ich kaufte mir eine ganz tolle Haarbürste.

Wieder im Hostel gingen einige Duschen und fingen an sich für den Abend parat zu machen. Ich nutzte die Zeit um noch ein wenig zu schlafe. Obwohl richtig schlafen kann man dem nicht sagen in einem sechser Zimmer wo immer alle klopfen und etwas brauchen oder etwas wissen wollen. Nach dem schlafen machte auch ich mich noch fertig fürs Essen.
Im Restaurant bestellte ich mir zuerst eine Gemüsesuppe, die echt lecker war. Als Hauptgang bestellte ich mir irgend ein Vegetarisches Gericht, aber ich wusste nicht genau was es war. Es stellte sich heraus, dass es eine Art Tofu war, einfach viel glibbliger. Also ich habe es nicht gemocht. Ich habe mich dann mit den Pilzen und Reis begnügt. Satt bin ich trotzdem geworden.

nach dem Essen gingen wir nochmals durch das Rotlichtviertel, weil es der Rest der Klasse auch noch sehen wollte. Anschliessend gingen wir in der nähe unseres Hostels in ein Irish Pub. Denn letzten Donnerstag war ja der St. Patrick`s Day und da jemand aus unserer Klasse Irische Wurzeln hat wollten wir das mit ihr feiern. Schon bald überkam mich aber die Müdigkeit und ich ging mit einer Klassenkameradin zurück in das Hostel. Dort genoss ich wieder die Ruhe und eine schöne warme Dusche. Nachdem ich noch ein wenig gelesen hatte begab ich mich in das Land der Träume.....

1 Kommentar:

Dany, die mit den Katzen strickt. hat gesagt…

Wow schön zu lesen!! Und dieser Laden wo Du warst und Gian Marco was gekauft hast.......WOOOOOWWWWWW!!!!!! Dieser Toaster da, der ist der ABSOLUTE Hammer!!!
Grüessli
Mam