Freitag, 25. März 2011

Amsterdam Tag 3


Auch heute hatte wir wieder ein tolles Programm geplant. Nach dem Frühstück machten wir uns auf Richtung Stadt. Unser Ziel war das Anne Frank Haus. Zum Glück war alles gut beschrieben, so haben wir es schnell gefunden. Im Anne Frank Haus durfte man leider nicht Fotografieren, deshalb habe ich auch keine Fotos. Aber der Rundgang durch das Haus, welches ja das Versteck der Franks war, war sehr interessant. Schade war es, dass nicht alles auf Deutsch beschrieben war, vorallem weil die Franks ja Deutsche waren. Ich habe dort auch zwei Bücher gekauft, wovon ich eines schon gelesen habe. Es schockiert mich immer wieder was damals wiederfahren ist. Und das schlimme ist ja, dass es nicht nur einer Familie so erging!


Nach dem Museumsbesuch gingen wir einen Happen essen, in einem tollen Restaurant. Nach dem essen gingen wir weiter, denn wir wollten noch ein Museum besuchen. Auf dem Weg dorthin liefen wir an einer Bushaltestelle vorbei. Und plötzlich knallte es und ich spürte etwas auf meinem Hinterkopf. Im ersten Moment verstand ich gar nicht was los war, bis eine Klassenkameradin zu mir kam und mich fragte ob ich verletzt sei. Dann verstand ich, dass ein Bus mit dem Rückspiegel direkt in meinen Kopf gefahren ist. Und die Öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht gerade langsam in Amsterdam. Aber ich spürte nicht viel und wir gingen weiter. Und zwar gingen wir noch zu Madame Tussauds, dem Wachsfiguren Kabinett. Das tolle war, dass wir die Tickets schon im Hostel gekauft haben und so nicht in der Schlange anstehen mussten. am Eingang wurde von unserer Gruppe ein Foto mit Obama gemacht. Da erfuhren wir auch gleich noch, dass wir das Foto später gratis bekommen, wofür andere 10 Euro zahlen müssen. Und das nur, weil wir das Ticket für 1,75 Euro mehr im Hostel gekauft haben. Gute Entscheidung! Nach dem Foto ging es mit einem Lift ein Stockwerk höher, wo dieser Mann auf uns wartete:


Danach waren ein paar Altertümliche Figuren, die ich aber nicht alle gekannt habe. Und plötzlich kamen Schilder, dass wir nicht mehr fotografieren dürfen, Schwangere und Herzkranke einen anderen Weg nehmen müssen und vor uns kam ein dunkler Raum. Gerade wollte ich zu einer Klassenkameradin, die schon anfing zu jammern, sagen sie solle sich nicht so anstellen, als plötzlich aus der Dunkelheit unheimliche Gestalten mit Kettenrasseln auf uns zukamen. Meine Güte habe ich mich erschrocken. In dem dunklen Raum ging es so weiter, bei jeder Figur wusste man nicht ob sie echt ist oder nicht. Plötzlich sprang einem wieder etwas an und wir haben uns fürchterlich erschrocken. Aber toll war`s allemal! dann kamen noch berühmtere Personen wie Robbie Williams, George Clooney, Michael Jackson und viele andere mehr. Im obersten Stockwerk war noch ein riesen Fenster von dem aus man super fotografieren konnte.


Oben angekommen konnte wir das Foto abholen und uns wieder an den Abstieg machen. Eine Klassenkameradin hat das wohl falsch verstanden und kletterte aussen die Mauern ab, aber wenigstens bekam sie Unterstützung von Spiderman:
Nein, nein, keine Angst, das hat sie nicht wirklich gemacht, das ist nur eine Attrappe. Aber ich liebe das Foto! Als wir aus dem Museum kamen regnete es aber leider, was uns aber nicht davon abhielt noch in die Stadt Shoppen zu gehen, obwohl richtig viel ging da nicht mehr. Ich habe mir noch zwei paar Crocs, einmal Flipflops und einmal Ballerinas, gekauft, die sind da viel günstiger. Danach mussten wir und noch kurz mit Snacks eindecken bevor wir zurück ins Hostel gingen. Schaut mal, dort gibt es nicht wie bei uns Pomme Bärchen, sondern Kätzchen. Musste ich natürlich sofort haben.

Zurück im Hostel bekam ich plötzlich ganz starke Kopfschmerzen und alles drehte sich um mich herum. Anscheinend war der Schlag auf den Hinterkopf doch nicht ohne Folgen. Nachdem ich mich ein wenig hingelegt habe und Tabletten genommen habe ging es mir wieder besser. Trotzdem war ich froh, dass es das Essen im Hostel gab. Wieder ein Buffet, das war im Preis inbegriffen. Nach dem Essen gingen wir alle wieder zurück auf die Zimmer. Nach kurzer Zeit hatten wir aber schon wieder Hunger und stellen jemanden an uns was bei Burger King zu holen. Denn sie ging sowieso noch in die Stadt und ich wollte nicht mehr in die Stadt gehen. Die anderen von meinem Zimmer wollten auch nicht mehr weg gehen und gingen in die Bar im Hostel. In dieser Ruhe ging ich noch kurz duschen und war froh, dass die Dusche so eng war, dass ich mich festhalten konnte als mir wieder Schwindlig wurde. Nach dem Duschen genoss ich noch ein wenig die Ruhe im Zimmer bis die anderen zurück kamen. Es kamen dann noch ein paar andere Mitschüler in unser Zimmer und wir hatten noch einen lustigen Abend. Ich geniesse solche Abende, wenn man einfach ein wenig Quatscht und Spass hat ohne in einem Überfüllten Club zu sein.

Kommentare:

Sonja`s Gestricksel hat gesagt…

Da hattest du aber Abenteuer pur und das mit dem Spiegel am Kopf hätte Böse enden können!Das Wachsfigurenkabinett ist bestimmt sehenswert,kann ich mir vorsellen!
Liebs Grüessli Sonja

Sara hat gesagt…

Das gefällt mir so sehr an Blogs: Reiseberichte! Herzlichen Dank dafür, es ist sehr spannend deine Abenteuer in Amsterdamm zu begleiten.
Pass auf dich auf und lass dich von keinem Bus mehr anfahren! ;)
Liebi Grüessli, Sara

Smileywoman hat gesagt…

Oh ja, das mit dem Bus und meinem Kopf hätte sehr böse enden können. Aber in Amsterdam ist man als Fussgänger einfach NICHTS. Alle sind mit Autos oder die meisten mit dem Fahrrad unterwegs. Es gibt auch überall Fahrradwege, aber Fussgängerstreifen nicht überall. Fussgangerstreifen bedeudet dort auch nichts. Als Fussgänger muss man einfach immer sehr gut Aufpassen! Naja, ich merke es mir für das nächste Mal ;-)