Sonntag, 6. November 2011

Umzug Teil 2

Ja, schon der Umzug gestaltete sich schwierig. Der Verwalter der Wohnung sagte mir, dass ich den Schlüssel etwa am 20. Oktober haben kann. Also dachte ich mir, dass ich ihn bestimmt auch schon am 19. haben könnte, dann hätte ich an diesem Tag schon ein wenig umziehen können, da ich an diesem Tag frei hatte. Als es dann darum ging die Schlüsselübergabe ab zu machen wollte er ihn mir am 27. geben. Ich sagte ihm, dass ich an den 19. gedacht hätte. Er reagiert empört, das sei ja einen halben Monat wo ich gratis wohnen würde, das ginge gar nicht. Ich sagte ihm, dass er mir für den 20. zugesagt hatte und ich dachte einen Tag früher sei ja kein Weltuntergang. Zuerst sagte er mir das ginge gar nicht, auf keinen Fall, da die Abwartin auch noch Zeit zum putzen braucht. Er wollte abkläre ob es eventuell schon am 20. ginge. Nicht übertrieben drei Minuten später rief er mich zurück, das sei überhaupt kein Problem, dass ich den Schlüssel am 19. bekomme, das seien ja nur noch 10 Tage bis Monatsende und die Abwartin müsse einfach schauen dass sie bis dahin die Wohnung geputzt hat. Ob da wohl ein Vorgesetzter ihm die Erlaubnis gab? Ich denke nämlich, dass er noch in Ausbildung ist. Gut, dann hatte ich den Termin. Ich wollte nur ein wenig an diesem Tag in die neue Wohnung bringen mit Mutti und Schwester. Doch meine Schwester überredete mich, dass ich alles an diesem Tag mache. Ich organisierte für am Nachmittag einige Helfen für die Kartons und am Abend noch Männer für die Möbel. Kurzfristig habe ich auch noch einen Umzugsbus organisiert.
Am Umzugstag regnete es zu allem Überfluss noch! Die Kartons wurden nass und weich, rissen teilweise und die Möbel wurden nass und mussten in der Wohnung zuerst abgetrocknet werden. Ich selbst konnte nicht viel helfen, da ich kaum atmen konnte, weil mein Thorax schmerzte. Mutti meinte das sei, weil es in meinem alten Schlafzimmer bei den Fenstern Durchzug gibt. Und obwohl ich nicht viel gemacht habe bekam ich danach riesige Schulterschmerzen. Drei Tage danach ging ich noch arbeiten, habe immer Schmerzpflaster aufgeklebt, gesalbt und jeden Abend gebadet. Am vierten Tag hatte ich frei und wir begannen die Wohnung zu putzen. Am Abend hielt ich die Schmerzen kaum noch aus. Ich ging zum Arzt statt zu arbeiten. Der gab mir Muskelrelaxantien und eine Salbe. Tags darauf bekam ich eine Migräne durch die Schulterschmerzen ausgelöst und heftigste Nebenwirkungen von den Tabletten. Extremste Müdigkeit, Schwindel, Augenzuckungen, Bauchschmerzen sobald ich etwas gegessen habe. Also hörte ich mit den Tabletten sofort wieder auf. Insgesamt konnte ich drei Tage nicht arbeiten gehen. Nun sind die Schmerzen am weniger werden, wenigstens etwas, das macht das Chaos in der Wohnung ein wenig erträglicher. Dazu aber später mehr.....